Musiktrends optimal nutzen
Dein Song geht viral? Nutze Trends als Chance, um dein Kanalwachstum langfristig zu steigern und dir eine treue Fanbase aufzubauen.
ALEX WARREN hat den Erfolg seines viralen Tracks „Ordinary“ durch die regelmäßige Erstellung von Shorts, die Interaktion mit Fans und verschiedene visuelle Storytelling-Elemente gesteigert.
Deine Musik kann jederzeit viral gehen, selbst Jahre
nach der Veröffentlichung.
Manche Titel werden schon vor dem Release gehypt,
andere nach Jahren plötzlich wieder neu entdeckt.
Trends bieten Künstlerinnen und Künstlern immer ein
enormes Potenzial,
ihre Musik zu präsentieren und ein breiteres
Publikum anzusprechen.
Hier erfährst du, wie du Trends erkennen und nutzen
kannst, um deine Musik ins Rampenlicht zu rücken und
neue Hörerinnen und Hörer in echte Fans zu verwandeln.
Das können Trends bewirken
AUFFINDBARKEIT
AUFFINDBARKEIT
Trends in Kurzvideos werden wahrgenommen
und sorgen für Aufmerksamkeit in sozialen Medien.
WIEDERGABEN
WIEDERGABEN
Die vollständige Version von Songs und Musikvideos wird abgespielt.
INTERAKTIONEN
INTERAKTIONEN
Fans beteiligen sich an Short-Trends, interagieren mit der Künstlerin oder dem Künstler und tauschen sich untereinander aus.
Was ist ein Trend?
Damit du richtig auf Trends reagieren kannst, ist es wichtig, die verschiedenen Arten zu unterscheiden.
ANGESAGTER SONG
Ein Song, der zu deutlich mehr Interaktionen führt
und von anderen in ihren Creations verwendet wird.
MEDIENTREND
Eine Gruppe von Videos mit folgenden
Gemeinsamkeiten:
- Gemeinsame Medien – derselbe Song oder Sound
- Gemeinsames Konzept – ein wiederholbares Kurzvideoformat, z. B. eine Choreografie, Übergänge oder eine Challenge
Verschiedene Arten von Medientrends
Top-down-Trends
Top-down-Trends
Diese Trends starten durch eine Challenge, die die Künstlerin oder der Künstler vorgibt, meist eine Choreografie und Tanzschritte, die nachgetanzt werden sollen.
MEOVV haben ein Short mit einem klaren Call-to-Action erstellt, in dem sie ihre Fans auffordern, an der #DropTopChallenge teilzunehmen. Im Hintergrund sind Mitglieder der Gruppe zu sehen, die den Tanz nachmachen.
Bottom-up-Trends
Bottom-up-Trends
Bei diesen Trends erstellen Fans eine eigene Challenge und Choreografie. Nachdem sie viral gehen, steigt auch die Künstler- und Creator-Community ein.
J.I.D. hat den Trend für seinen Song „Surround Sound“ von 2022 bei einem seiner Konzerte mit Fans nachgestellt.
Trends erkennen
Zwei Faktoren sind hier zu beachten: Wachstum in relativ kurzer Zeit und Wachstum auf einem konzentrierten Markt oder in einer bestimmten Region
Anstieg bei Shorts-Creations oder anderen nutzererstellten Inhalten
Häufung von Wiedergaben, Aufrufen und Suchanfragen
Veränderungen der demografischen Zusammensetzung des Publikums
Von Fans erstellte, alternative Versionen von Audiotracks
Anstieg bei Kommentaren oder Interaktionen
In YouTube Analytics for Artists kannst du deine Musik im Blick behalten und auf Song-Ebene analysieren. Du kannst dir beispielsweise die Anzahl der erstellten Inhalte und die Aufrufe nach Format ansehen und bei Bedarf auch tiefer ins Detail gehen.
Roster-Ansicht
Für Konten mit mehreren Künstlerkanälen (etwa Label, Management, Rechteinhaber). Weitere Informationen
Angesagte Titel – Checkliste
Diese Faktoren solltest du berücksichtigen, wenn dein Song im Trend liegt und du deinen Kanal entsprechend optimieren möchtest.
-
Sind der Song und/oder die Version des Songs offiziell verfügbar?
Wurde der Song mit allen erforderlichen Rechten in YouTube Shorts, YouTube und YouTube Music bereitgestellt?
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Gibt es auf dem offiziellen Künstlerkanal ein visuelles Storytelling-Asset wie ein Musikvideo zum Song?
-
Weißt du, woher (und von wem) die verstärkte Aktivität stammt?
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Erhebst du korrekt Anspruch auf den Song?
Ist der Song in die richtige Kategorie eingeordnet? (Beispiel: Web-Asset oder Musikvideo)
-
Sind der Künstlerkanal und die Videos, die den Song enthalten, auf dem neuesten Stand?
Aktualisiere Thumbnails, Beschreibungen, Keywords mit Bezug zum viralen Content, Kanalbranding und angesagte Videos.
-
Ist der Song für Shorts-Remixe verfügbar?
-
Sperrt dein Kanal nutzererstellte Inhalte?
Wenn du Fan-Content zulässt, kannst du alle Inhalte mit deinem Song an einem Ort auffindbar machen.
Best Practices
Noch bevor ein Song ein großes Publikum erreicht, kannst du deinen Channel auf Erfolgskurs bringen, indem du seine Auffindbarkeit erhöhst und Fans stärker einbindest. Wenn ein Song durchstartet, solltest du den Moment nutzen, schnell handeln und Strategien anwenden, um neue Zuhörer in treue Fans zu verwandeln.
Binde deine Fans ein
Deine Fans und dein Publikum sind entscheidend für den Erfolg deines Songs. Nutze ihre Begeisterung für deinen Titel und stärke zugleich die Beziehung zu deiner wachsenden Fanbase.
LEICHT
POST MALONE
hat einen Kommentar zu einem Short von SEBBY
CLEMENS mit seinem Song „Congratulations“
hinterlassen.
Likes
oder
Kommentare
zu nutzergenerierten Inhalten
Fan-Kommentare liken, anpinnen oder mit einem Herz
versehen
Mittel
MOLIY
hat einen Fan-Short mit dem „Shake It To The Max
(FLY)“-Tanztrend remixt.
Reagieren
oder
Remixen
von nutzergenerierten Inhalten
Präsentiere Faninhalte in einer
Fan-Shorts-Playlist
Stark
J.I.D.
hat den Trend für seinen Song „Surround Sound“ aus
dem Jahr 2022 bei einem seiner Konzerte mit Fans
nachgestellt.
Mach mit
beim aktuellen Trend
Feiere von Fans erstellte Versionen deines Songs
Vor dem Trend – Eine gute Basis für Auffindbarkeit schaffen
Erstelle ein Musikvideo für deinen Song
Du solltest Fans, die nach deinem Song suchen, ein überzeugendes Video präsentieren können. Mit starken Bildern kannst du deine Geschichte besser vermitteln und Fans an deiner künstlerischen Vision teilhaben lassen.
Neuen Song anteasern
Erstelle Shorts mit deinem Vorschau-Sound, um einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Wenn Fans wiederholt Inhalte mit diesem Clip sehen, kann das ihre Vorfreude auf die Veröffentlichung des vollständigen Titels steigern.
Ältere Musik weiterhin hervorheben
Verknüpfe ältere Titel mit einem aktuellen
kulturellen Event. So kannst du Fans in
Erinnerungen schwelgen lassen, neue Hörerinnen
und Hörer gewinnen und den Song vermarkten,
als wäre er neu.
USHER
feierte das 20-jährige Jubiläum seines Albums
„Confessions“, indem er das Musikvideo zum Song
„Yeah!“ parallel zu seinem Las Vegas
Residency-Auftritt zeigte.
Sobald ein Song viral geht – Trendentwicklung fördern
Visuelles Storytelling
Visuelles Storytelling
Wenn dein Song angesagt ist, du aber noch kein
Musikvideo dazu hast, solltest du eines erstellen.
So kannst du ein breites Publikum auf dich
aufmerksam machen.
Du hast bereits ein Musikvideo? Dann probiere
neues Bildmaterial aus, um deine kreative Vision
einem neuen Publikum vorzustellen.
Nutze alternative Versionen, ob original oder nutzererstellt
Präsentiere verschiedene Versionen deines
Titels, ob original oder von Fans erstellt,
schneller, langsamer oder als Mashup. Das sorgt
für Spannung und erhöht die Bekanntheit deines
Songs.
Wenn dein Titel weltweit angesagt ist, kannst du
eine Exportstrategie entwickeln und mit lokalen
Artists zusammenarbeiten, die Fans bereits
kennen.
THUY
hat auf Fan-Mash-ups ihres Songs „girls like me
don’t cry“ reagiert.
Kanallayout auf angesagte Songs abstimmen
Inhalte mit deinem Song sollten leicht zu finden sein. Präsentiere das Musikvideo zum Song als angesagtes Video auf deinem Channel oder erstelle eine Playlist mit Videos, in denen der Song verwendet wird, einschließlich Fan-Content.
Fans für ihre Unterstützung danken
Egal, ob mit einem Short, Beitrag oder
Kommentar – wenn du dich bei Fans für ihre
Unterstützung bedankst, kann das für ein
Gemeinschaftsgefühl sorgen. Dadurch sind sie
eher bereit, dich noch mehr zu unterstützen.
RAVYN LENAE
bedankte sich für die Unterstützung rund um
ihren Song „Love Me Not“, der ein Jahr nach
seiner Veröffentlichung neu durchstartete.